Ein Euro und fünf Sekunden: die Rechnung für eine Stunde
Zwei Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags 2021 lassen sich zu einer einzigen Rechnung verbinden. § 22a Abs. 7 begrenzt den Einsatz auf einen Euro je Spiel, § 22a Abs. 6 verlangt eine Durchschnittsdauer von mindestens fünf Sekunden. Aus beiden folgt eine obere Schranke für den Betrag, der in einer Zeitspanne überhaupt bewegt werden kann – und damit ein Werkzeug, mit dem sich eine Sitzung vorher planen lässt statt hinterher erklären. Diese Seite rechnet das durch und sagt ebenso deutlich, was aus der Rechnung nicht folgt.
Zwei Zahlen, aus denen sich etwas ableiten lässt
Über Einsatzgrenzen wird viel geschrieben, über ihre Wirkung wenig gerechnet. Dabei liegt der praktische Wert gerade in der Rechnung: Zwei Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags 2021 ergeben zusammen eine Schranke, die sich vor dem Spiel aufstellen lässt und nicht erst hinterher auffällt.
Die erste Vorgabe steht in § 22a Abs. 7: Der Einsatz je Spiel darf einen Euro nicht überschreiten, wobei die zuständige Behörde einen anderen Betrag festsetzen könnte, was nicht geschehen ist. Die zweite steht in Absatz 6: Eine Runde hat im Durchschnitt wenigstens fünf Sekunden zu laufen, und beendet ist sie, sobald das Ergebnis erscheint.
Jede Zahl für sich ist unauffällig. Zusammengenommen bilden sie ein Produkt aus Betrag und Häufigkeit, und erst dieses Produkt beschreibt, was in einer Sitzung geschieht. Wer nur auf die Eurogrenze schaut, hält das Risiko für kleiner, als es ist; wer nur auf den Takt schaut, zieht aus einer gefühlten Langsamkeit falsche Schlüsse.
Wichtig ist die Blickrichtung. Die Rechnung liefert eine Obergrenze, keine Vorhersage. Sie sagt, wie viel höchstens bewegt werden kann, und nicht, wie viel am Ende übrig bleibt – diese Frage lässt sich seriös überhaupt nicht beantworten, und jede Zahl dazu wäre erfunden.
Beide Vorgaben greifen ausschließlich am Bildschirm. Für Geräte in einem Saal gilt das gewerbliche Spielrecht als eigene Ordnung, deren Werte wir nicht wiedergeben; warum sich daraus nichts ableiten lässt, erklärt Halle und Browser.
Der Euro je Spiel und seine Bezugsgröße

Damit die Rechnung stimmt, muss die Bezugsgröße klar sein. Die Grenze gilt je Spiel – also für den gesamten Vorgang bis zur Ergebnisanzeige – und nicht je Gewinnlinie, nicht je Walzensatz und nicht je Teilschritt innerhalb einer Runde.
Daraus folgt eine Regel, die manche Oberfläche auf den ersten Blick verwirrt: Verlangt ein Automat in einer Runde mehrere Teileinsätze, muss deren Summe unter der Grenze bleiben. Auch ein Zusatzbetrag, mit dem eine zusätzliche Funktion gekauft wird, zählt mit, solange er zur laufenden Runde gehört.
Praktisch heißt das: Eine Anzeige, die „0,10 € je Linie“ bei zwanzig Linien zeigt, ist nicht automatisch regelwidrig – entscheidend ist, was in der Summe abgebucht wird. Ein Blick auf den Betrag, der vom Guthaben abgeht, klärt das schneller als jede Erklärung in den Hilfetexten.
Die Stufenleiter ist deshalb das schnellste Prüfwerkzeug überhaupt. Lässt sich mit echtem Guthaben mehr als ein Euro je Runde wählen, dann gilt Absatz 7 dort nicht, und dann ist es unwahrscheinlich, dass die übrigen Absätze eingehalten werden. Die Merkmale im Zusammenhang stehen unter Anbieter prüfen.
Umgekehrt ist eine Leiste, die früh endet, kein Mangel. Sie ist das Kennzeichen des Rahmens, und kein Kundendienst kann sie anheben – die Grenze ist gesetzlich und nicht kaufmännisch.
Was „im Mittel fünf Sekunden“ bedeutet
Der Mindesttakt wird häufiger missverstanden als jede andere Vorgabe des Paragrafen, und die Ursache ist ein einziges Wort. Absatz 6 verlangt eine Durchschnittsdauer, keine feste Dauer je Runde. Der Mittelwert wird über eine Folge von Spielen gebildet.
Deshalb darf eine einzelne Runde schneller abgeschlossen sein, solange der Durchschnitt hält. Und deshalb fühlt sich ein zugelassenes Spiel nicht wie ein Metronom an: Es gibt kurze und längere Runden, und das ist regelkonform. Wer die Vorgabe an einer Runde messen will, kann nur eine Fehlmessung erhalten.
Eine brauchbare Messung braucht Serie und Uhr. Starten Sie eine Stoppuhr, spielen Sie – am besten im Probelauf – zwanzig bis dreißig Runden ohne Unterbrechung und teilen Sie die Gesamtzeit durch die Rundenzahl. Liegt das Ergebnis deutlich unter fünf Sekunden, ist das ein belastbarer Hinweis, und zwar einer, den Sie selbst erhoben haben.
Nicht erfasst ist von der Vorgabe die Bedienung: Menüs, Gewinnplan, Einstellungen und Zahlungsseiten dürfen sofort reagieren. Wer die gesamte Anwendung für zäh hält, hat ein technisches Problem vor sich. Und wer keine Pause zwischen den Runden spürt, hat noch nicht gemessen, sondern geschätzt.
Aus dem Mindesttakt folgt die zweite Zahl der Rechnung: höchstens zwölf Runden in der Minute, also bis zu 720 in der Stunde. Mit dieser Zahl arbeiten Tabelle und Diagramm auf dieser Seite, und sie ist eine Obergrenze, die in der Wirklichkeit selten erreicht wird.
Die Rechnung für zehn Minuten und für eine Stunde

Jetzt lässt sich zusammensetzen, was vorher getrennt stand. Zehn Minuten tragen bis zu 120 Runden, eine Stunde bis zu 720. Multipliziert mit der gewählten Stufe ergibt sich der Umsatz, den die Sitzung höchstens bewegt – nicht der Verlust, sondern der Betrag, der durch die Kasse läuft.
Bei zehn Cent je Runde sind das in der Stunde 72 Euro, bei einem Viertel Euro 180, bei einem halben 360 und bei der obersten Stufe 720 Euro. Die Tabelle oben führt zusätzlich die Zwischenstufen auf, weil die meisten Oberflächen mehr als vier Stufen anbieten und die Wahl zwischen zwei benachbarten Stufen bereits deutlich wirkt.
Der bemerkenswerte Teil dieser Reihe ist ihr Faktor. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Stufe liegt der Faktor zehn, und er wirkt auf jede Minute der Sitzung gleichmäßig. Eine Entscheidung, die in zwei Sekunden an einem Schieber getroffen wird, verschiebt damit das Ergebnis einer Stunde um eine Größenordnung.
Eine zweite Beobachtung betrifft die Zeit. Wer die Stufe behält und die Sitzung verdoppelt, verdoppelt den Umsatz genauso wie jemand, der die Stufe verdoppelt und die Zeit behält. Beide Größen wirken gleichberechtigt, und beide stehen unter Ihrer Kontrolle – anders als das Ergebnis.
Der Nutzen der Rechnung liegt also nicht in der Zahl selbst, sondern darin, dass sie vorher bekannt sein kann. Ein Betrag, dessen Verlust ohne Folgen bleibt, lässt sich durch die Rundenzahl teilen, und das Ergebnis ist die Stufe, die zu dieser Sitzung passt.
Was aus der Rechnung ausdrücklich nicht folgt
Eine Rechnung, deren Grenzen man nicht kennt, führt zu neuen Fehlschlüssen. Deshalb hier die vier Dinge, die sich aus Eurogrenze und Takt gerade nicht ergeben.
Erstens sagt die Rechnung nichts über den Rückfluss. Der mittlere Rückfluss folgt aus dem Gewinnplan des Spiels und ist von der Einsatzhöhe unabhängig; die Angabe steht nach Absatz 3 an der Stelle, an der der Einsatz getätigt wird. Werte zu einzelnen Titeln nennen wir nicht, weil sie dort und nicht in einem Ratgeber stehen.
Zweitens sagt sie nichts über die Chance einer einzelnen Runde. Nach Absatz 3 müssen die Gewinnaussichten zufällig und für alle Spieler gleich hoch sein, womit sich die Hoffnung erledigt, eine höhere Stufe verbessere die Aussichten.
Drittens liefert sie keine Verlustprognose. Umsatz ist nicht Verlust: Derselbe Euro kann mehrfach eingesetzt werden, wenn er zwischendurch als Gewinn zurückkommt. Wie viel von einem Startbetrag nach einer Stunde übrig ist, hängt vom Verlauf ab, und jede Zahl dazu wäre eine Erfindung.
Viertens begrenzt sie die Summe einer langen Serie nicht. Der Deckel wirkt je Runde und je Zeiteinheit, nicht je Abend und nicht je Monat. Für die Monatssumme gibt es eine eigene Vorschrift, und die steht nicht in § 22a, sondern in § 6c.
Die Reihenfolge, die alles verändert

Aus den Zahlen ergibt sich eine Empfehlung, die nichts kostet und oft ignoriert wird: Legen Sie zuerst die Zeit fest, dann den Betrag, dann die Stufe – in dieser Reihenfolge und vor dem ersten Klick.
Der Grund ist rechnerisch. Steht die Zeit, steht die Höchstzahl der Runden; steht der Betrag, den Sie einsetzen wollen, ergibt die Division beider Größen die Stufe, die zu dieser Sitzung passt. Dreißig Minuten und sechzig Euro ergeben beispielsweise 360 Runden und damit eine Stufe um die zwanzig Cent.
Die umgekehrte Reihenfolge ist der Normalfall und die Ursache der meisten Überraschungen. Wer mit der Stufe beginnt, überlässt die Zeit dem Guthaben, und das Guthaben richtet sich nicht nach einem Plan. Dann endet die Sitzung, wenn das Geld endet, und nicht, wenn die geplante Zeit abgelaufen ist.
Hilfreich ist eine Notiz, auch wenn das umständlich klingt. Zeit, Betrag und Stufe auf einem Zettel verhindern, dass während des Spiels nachjustiert wird – und genau dieses Nachjustieren ist der Punkt, an dem eine Planung zusammenbricht.
Als Gegenprobe taugt die Einzahlungsgrenze im Konto. Sie wirkt dort, wo die Vorsätze nicht halten, und sie wirkt anbieterübergreifend. Wie sie sich einstellen lässt, steht unter Limits und Sperre.
Die Monatsgrenze als zweite Schranke
Neben Einsatz und Takt steht eine Vorschrift, die nicht am Spiel, sondern an der Kasse ansetzt. § 6c sieht eine anbieterübergreifende Einzahlungsgrenze vor, die im Regelfall tausend Euro im Monat nicht übersteigt; sie wird über alle Konten bei erlaubten Anbietern zusammen gezählt.
Verbindet man diese Grenze mit der Stundenrechnung, ergibt sich eine aufschlussreiche Zahl. Bei der obersten Stufe trägt ein Monatsbetrag von tausend Euro etwa eine Stunde und zwanzig Minuten Spielzeit, sofern nichts zurückfließt. Bei zehn Cent je Runde sind es rund vierzehn Stunden. Der Unterschied ist derselbe Faktor zehn wie oben, nur diesmal in Zeit gemessen.
Diese Rechnung ist bewusst grob, weil Gewinne zwischendurch wieder eingesetzt werden können und die Einzahlung damit nicht dem Umsatz entspricht. Als Orientierung taugt sie trotzdem: Sie zeigt, dass der Monatsbetrag bei hohen Stufen erstaunlich schnell erreicht ist.
Ein abweichender Betrag ist im Einzelfall möglich, setzt aber die Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit voraus. Das ist ein Verfahren mit Unterlagen und keine Einstellung, die sich im Menü umschalten lässt – ein Punkt, der regelmäßig für Enttäuschung sorgt.
Damit die Grenze über mehrere Häuser hinweg wirken kann, laufen die Beträge über eine gemeinsame Stelle zusammen: das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem mit Limitdatei, Aktivitätsdatei und Safe-Server, geführt von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder, technisch betrieben von Dataport.
Unterbrechungen, die den Takt in der Praxis verlängern
Die Obergrenze von 720 Runden in der Stunde wird in der Wirklichkeit kaum erreicht, und das liegt an drei weiteren Vorschriften, die Pausen erzeugen. Wer die Rechnung anwendet, sollte sie kennen, sonst wundert er sich über die Abweichung.
Absatz 4 verlangt für jeden Start eine ausdrückliche Handlung und lässt die Anforderung erst nach dem Ende des vorherigen Spiels zu; selbsttätig anstoßende Programme sind untersagt. Jede Runde kostet damit eine Bewegung, und Bewegungen brauchen Zeit – mehr, als die reine Spieldauer vermuten lässt.
Nach Absatz 9 beginnt mit der Bestätigung eines Warnhinweises eine Sperre von fünf Minuten. Gerechnet in Runden sind das bis zu sechzig, die in dieser Zeit nicht stattfinden. Die Pause lässt sich nicht abkürzen, auch nicht durch Neuladen der Seite.
Absatz 10 untersagt das gleichzeitige Spiel an mehreren virtuellen Automatenspielen und verpflichtet den Anbieter, das technisch auszuschließen; angezeigt werden darf ebenfalls nur ein Spiel. Damit entfällt die naheliegende Idee, die Rundenzahl durch mehrere Fenster zu vervielfachen.
Zusammen bedeuten diese drei Absätze, dass die Stundenrechnung eine Schranke beschreibt und keinen Durchschnitt. Die tatsächliche Rundenzahl liegt darunter, und wie weit, hängt vom Spiel und von der Bedienung ab. Jede dieser Vorgaben im Einzelnen erklärt die Seite Automatenregeln.
Wo die Rechnung nicht gilt, Alter und Hilfe
Die gesamte Rechnung auf dieser Seite setzt voraus, dass das Angebot eine deutsche Erlaubnis hat. Fehlt sie, entfällt die Grundlage: keine Eurogrenze, kein Mindesttakt, keine Pausenpflicht, kein Verbot von Serienrunden und keine anbieterübergreifende Monatsgrenze.
Dort lässt sich der Umsatz einer Stunde deshalb nicht nach oben abschätzen, und genau das macht solche Angebote gefährlich – nicht in erster Linie das Spiel, sondern das Fehlen jeder Schranke. Hinzu kommt, dass § 285 StGB die Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel mit Strafe bedroht; zivilrechtliche Ansprüche auf Rückzahlung sind möglich, die Rechtsprechung ist aber uneinheitlich und einzelne Fragen liegen beim Bundesgerichtshof. Mehr dazu unter Rechtsfolgen.
Ob eine Erlaubnis vorliegt, prüfen Sie über den Firmennamen aus dem Impressum in der öffentlichen Aufstellung der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder; den Ablauf samt Fallstricken beschreibt Erlaubnislage.
Zur Ehrlichkeit der Rechnung gehört ein letzter Hinweis: Eine Obergrenze je Zeiteinheit senkt das Risiko einer Stunde, nicht das Risiko einer Gewohnheit. Wer sechs Stunden an sechs Tagen spielt, hat mit niedrigen Stufen eine hohe Summe bewegt. Deshalb ist die geplante Zeit die wichtigere der beiden Größen.
Automatenspiel um Geld kann abhängig machen, und mitspielen darf nur, wer volljährig ist. Eine kostenlose und namenlose Beratung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erreichen Betroffene und Angehörige unter 0800 1 37 27 00; Hinweise zu Grenzen und Sperren stehen unter Verantwortungsvolles Spielen.
| Stufe je Runde | Zehn Minuten (120 Runden) | Eine Stunde (720 Runden) |
|---|---|---|
| 0,10 € | 12 € | 72 € |
| 0,20 € | 24 € | 144 € |
| 0,25 € | 30 € | 180 € |
| 0,40 € | 48 € | 288 € |
| 0,50 € | 60 € | 360 € |
| 0,75 € | 90 € | 540 € |
| 1,00 € | 120 € | 720 € |
22BET+250 % auf die EinzahlungJetzt spielenRedaktionell begangen · Stand 27.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Fragen zur Halle
Wie viele Runden passen höchstens in eine Stunde?
Der Mindestdurchschnitt von fünf Sekunden aus § 22a Abs. 6 lässt in einer Minute nicht mehr als zwölf Runden zu, in sechzig Minuten also 720. In der Praxis liegt die Zahl darunter, weil jeder Start eine eigene Handlung verlangt.
Wie hoch ist der Umsatz einer Stunde bei voller Stufe?
Bei einem Euro je Runde und 720 Runden ergibt die Rechnung bis zu 720 Euro Umsatz. Umsatz ist dabei nicht Verlust: Derselbe Betrag kann mehrfach eingesetzt werden, wenn zwischendurch Gewinne zurückfließen.
Gilt die Eurogrenze für die ganze Runde oder je Linie?
Für das Spiel, also für alles, was in einer Runde zusammenkommt. Mehrere Teileinsätze innerhalb derselben Runde müssen zusammen unter einem Euro bleiben, ebenso Zusatzbeträge für zusätzliche Funktionen.
Heißt fünf Sekunden, dass ich zwischen den Runden warten muss?
Nicht zwingend. § 22a Abs. 6 verlangt einen Mindestdurchschnitt über eine Serie, keine starre Sperre nach jeder Runde. Einzelne Runden dürfen kürzer ausfallen, solange der Mittelwert eingehalten wird.
Wie kann ich den Takt selbst nachmessen?
Mit einer Stoppuhr und einer Serie von zwanzig bis dreißig Runden, am besten im Probelauf. Teilen Sie die Gesamtzeit durch die Zahl der Runden. Eine einzelne Runde taugt für diese Messung nicht.
Senkt eine niedrige Einsatzstufe meinen erwarteten Verlust je Runde?
Sie senkt den Betrag, der je Runde bewegt wird, und damit den Umsatz einer Sitzung. Der durchschnittliche Rückfluss folgt dagegen aus dem Gewinnplan und ist von der Stufe unabhängig; die Angabe steht an der Einsatzstelle.
Wie lange trägt die Monatsgrenze von 1.000 Euro?
Grob gerechnet etwa eine Stunde und zwanzig Minuten bei einem Euro je Runde und rund vierzehn Stunden bei zehn Cent, jeweils ohne Rückflüsse. Die Zahl ist eine Orientierung, weil zurückfließende Gewinne erneut eingesetzt werden können.
Warum erreiche ich die 720 Runden nie?
Weil jede Runde nach § 22a Abs. 4 eine eigene Handlung braucht, weil nach einem bestätigten Warnhinweis gemäß Absatz 9 fünf Minuten Wartezeit laufen und weil Absatz 10 mehrere gleichzeitige Spiele ausschließt. Die Zahl ist eine Schranke, kein Erwartungswert.
Kann ich die Rundenzahl durch mehrere Fenster erhöhen?
Nein. § 22a Abs. 10 untersagt das gleichzeitige Spiel an mehreren virtuellen Automatenspielen, verpflichtet den Anbieter zum technischen Ausschluss und erlaubt die Anzeige von höchstens einem Spiel zur gleichen Zeit.
Was ist, wenn eine Seite höhere Stufen anbietet?
Dann wird Absatz 7 dort nicht beachtet, und meist bleibt auch der Rest des Paragrafen unbeachtet. Prüfen Sie den Firmennamen aus dem Impressum in der behördlichen Aufstellung; wer am unerlaubten Glücksspiel teilnimmt, macht sich nach § 285 StGB strafbar.
Begangen am 27.10.2026 · 18+ · Verantwortungsvolles Spielen